DrehpunktKultur,
26/05/10
Jubel für ein
Orchesterdebüt
Das Debüt des Amadeus Orchesters Salzburg glich einem
musikalischen Pfingswunder.
Von Horst Reischenböck
(...)
Danach derselbe Ton, aber in Moll: In voller Besetzung ging man in das
Klavierkonzert KV 466. Genauso engagiert, wie Elisabeth Fuchs das erste
Orchestertutti ausformulierte, gab sie den Ball dann an Solistin
Cornelia Herrmann weiter, deren Rechte aus dem Bösendorfer
bewusst jene Akzente stanzte, die immer wieder als dramatische Elemente
die beruhigend wirken wollenden Kantilenen kontrastierend
gefährden. In logischer Konsequenz mündete das in die
Kadenz Ludwig van Beethovens. Die besonders in der Romance evidente
Zwiesprache mit der Bläserharmonie rund um den auffahrenden
g-Moll-Mittelteil schmückte Cornelia Herrmann durch
unaufdringliche Arabesken zusätzlich aus. Im vehement
angegangenen Finale hat sie so viel atemlose Spannung verbreitet, dass
man in den Atempausen eine Stecknadel fallen hätte
hören können!(...)
Berner
Zeitung, 04/05/2010
Gemeinsam den Frühling
erweckt
Gemeinsam mit Cornelia Herrmann eröffnete Patrick Demenga den
diesjährigen Reigen seiner Vier Jahreszeiten-Konzerte.
Der strömende Regen konnte den Einzug des Frühlings
in der Kirche Blumenstein nicht aufhalten. (...) Chopin
hätte Freude gehabt mit seiner «Sonate g-Moll op.65
für Cello und Klavier» soll
Frédéric Chopin nie ganz zufrieden gewesen sein.
Die Darbietung der jungen Pianistin und ihres Gastgebers in Blumenstein
müsste ihn jedoch beruhigt und auch gefreut haben. Ein
absoluter Genuss für Ohr und Auge war
Frédéric Chopins «Scherzo Nr.1 h-Moll
op.20». Verblüffend leicht wirbelte Cornelia
Herrmann ohne Noten durch dieses Stück voller Spannung.
Kräftig, wellenartig, sehr zart, fast schwebend –
nach einem harten Schreckakkord wieder lebendig und rasend weiter,
zwischen Ruhe und Dramatik wechselnd. Der Applaus spiegelte die
Begeisterung des Publikums. (...)
Una Voce poco fa, 24/03/2010
Recital di brani pianistici di Frédéric Chopin in
Messico - Cornelia Herrmann (pianista)
Il programa musicale della
ventiseiesima edizione del FMX- Festival de
México, ha offerto un recital di brani pianistici di
Frédéric Chopin, nel suo bicentenario dalla
nascita. Il concerto, che ha avuto luogo nell’Auditorio
Gustavo Baz de la Antigua Escuela de Medicina nel centro storico di
Città del Messico, edificio del 1732 progettato
dall’architetto Pedro de Arrieta e che in origine fu sede
della Santa Inquisizione e successivamente prigione, è stato
rischiarato dalla radiante presenza della pianista austriaca Cornelia
Herrmann. L’artista ha illuminato il teatro colla sua
esecuzione della Ballata no. 3 in la maggiore op.47 e della Ballata no.
2 in fa maggiore op. 38, brani dal carattere lirico-epico molto noti e
che appartengono al ciclo di quattro ballate composte
dall’autore polacco. La Herrmann si è dimostrata
interprete affine e sensibile allo stile raffinato di ogni pezzo,
facendone risaltare la melodia, la dinamica e la ricerca coloristica e
timbrica nella prima, la delicatezza e l’agilità
nella seconda.
Nello Scherzo n. 1 in si minore Op. 20 e nello Scherzo n. 2 in si
bemolle minore Op. 31, la Herrmann ha accentuato il contrasto dei
differenti stati d’animo di ogni pezzo, esprimendo
perfettamente la vasta tavolozza di colori che passano attraverso la
tensione, l’energia e l’impeto, per concludere con
una tenue e commovente soavità. Il programma includeva anche
l’interpretazione del Preludio in re bemolle maggiore op 28
n. 15, lenta e malinconica, e del Grande Valzer brillante no. 18,
vivace e cadenzata. Infine, i momenti più felici ed
emozionanti della serata sono stati l’Improvviso in mi
bemolle maggiore op. 29, per la brillantezza, la dinamica e la generosa
espressività elargite dalla pianista e il Notturno in mi
minore op. 72 n. 1, dove Cornelia Herrmann ha mostrato agio, fantasia
ed eleganza, accarezzando letteralmente le note più calme e
sottili del brano.
Toledo Blade, 07/02/2009
Klassisches Konzert pulsiert
mit Frühlingsoptimismus
…für das Publikum war die aufregendste Entdeckung
des Abends in jedem Fall die österreichische Pianistin
Cornelia Herrmann mit Mozarts wunderbaren frühen
Klavierkonzert, Nr.9 Es-Dur ("Jeunehomme").
In ihrem Konzert-Debüt mit einem amerikanischen Orchester war
Herrmann einfach phantastisch.
Mit brillanter Technik und einem zarten und zugleich beherrschenden
Anschlag ausgestattet, schien sie mit dem Werk zu verschmelzen, behielt
aber stets die Kontrolle über jede behutsam gespielte Note.
Ihre Ausdrucksstärke und ihr klares Konzept machten jede Geste
zu einer Vergrösserung des Gesamteffektes. Das beginnende
Allegro mit seinem wechselnden und lebendigen Dialog zwischen Klavier
und Orchester sprühte geradezu vor Energie und war ein
exzellentes Zusammenspiel.
Das Andantino, feierlich aber nie schleppend, war eine bedachte Reise
und eine Lehrstunde, wie man die Schlüsselnoten einer Melodie
zu einem ergreifenden Gesang formt, ohne dabei zaghaft oder vorsichtig
zu klingen.
Herrmanns kontemplatives Tempo mündete in das fulminante und
mitreissende finale Rondo: Presto. Auch hier: es wurde nicht gehetzt
und nichts verstolpert – einfach das Gefühl, dass
jede Note genau dorthin gehörte wo sie auch erklang.
All Arts Reviews, 13/11/2008
Austrian Cultural Forum
Washington D.C.
Annually some of the young European musical superstars parade through
Washington's embassy community...
siehe English/Archives
Musica Nova, 08/2008
Piano Etoile Series
Saitama Arts Theatre Concert Hall
Es handelte sich um das erste Konzert dieses Jahres der Sai-no-Kuni
"Piano Etoile Series", in der neue Pianisten vorgestellt werden, und im
Auditorium herrschte eine gelassene Begeisterung, die die
Unterstützung und die Erwartungen der Zuhörer an die
Organisatoren der Reihe verriet. Cornelia Herrmann, eine
japanischstämmige Pianistin aus Salzburg, gewann 1996 als
bislang jüngste Preisträgerin den Internationalen J.
S. Bach-Wettbewerb und weitete ihre rege Konzerttätigkeit
über die Grenzen Österreichs hinaus aus.
Das erste Stück, Bachs Partita No. 2, bestach durch strengen
Rhythmus, warmes Cantabile und geistvollen Kontrapunkt. Schumanns
"Variationen über den Namen Abegg" strömten mit
natürlicher Agogik. An Mendelssohns "Variations serieuses"
besonders eindrucksvoll war, dass die Pianistin die virtuose Passage
von der 16. Variation zur Coda nicht nutzte, um musikalische
Effekthascherei zu betreiben, sondern standhaft die musikalische Form
zu Gehör brachte.
Der zweite Teil begann mit Beethovens Rondo a capriccio "Die Wut
über den verlornen Groschen", in dem der Komponist keinerlei
Vorgaben bezüglich Dynamik und Artikulation macht. Das
Eingangsthema, das üblicherweise kraftvoll gespielt wird,
begann die Pianistin sanft und bildete dadurch geschickt einen Kontrast
zum energischen Teil des Stückes.
Takemitsu Torus "Far Away", das eine erlesenes Pedalarbeit erfordert,
ist ein Stück, bei dem man weniger auf den angeschlagenen Ton
als auf die "Spuren des Tons" hinhört, dieses Mal wurde jedoch
eher der "Existenz des Tons" der Vorzug gegeben. Es wurde mit
glänzender Mobilität und einer an flackerndes Licht
erinnernden Schönheit gespielt.
Attacca folgte Beethovens Klaviersonate Nr. 14, die "Mondscheinsonate".
Der hervorragend dargebotene Übergang von dem auf einem E
endenden "Far Away" zur cis-Moll-Tonika der Beethoven- Sonate evozierte
ein Bild von strahlendem Licht. Die murmelnde Klangfarbe des ersten
Satzes gewann im zweiten Satz an Helligkeit und entlud sich im letzten
Satz in einem energischen Strom.
Cornelia Herrmanns Vortrag war getragen von Frische, klarer Transparenz
und der Tiefe der Klangschattierungen, und wir dürfen uns mit
großer Erwartung auf den nächsten Japanbesuch der
Pianistin freuen. (Übersetzung Dr.Domenig)
Augsburger Allgemeine, 07/08/2007
Internationale Klasse am
Klavier
Dass Cornelia Herrmann große Säle gewohnt ist,
machte sie beim ersten Ton in Bannacker, dem Teil II der Mozartwege
Salzburg-Augsburg, klar. Ausgestattet ist die Pianistin mit
kräftig-sattem Anschlag und überragender Technik.
Perlende Geläufigkeit und Dynamik vereinten sich in Beethovens
Appassionata zum packenden Gefühlssturm. Auch Mozarts Sonate
KV 576 profitierte, wenn auch allzu vital genommen, gerade in den
komplexen Durchführungen der Ecksätze von Herrmanns
kraftvoll akzentuiertem, meist sparsam pedalisiertem Spiel.
Dagegen gestattete sich die 30- Jährige etwa in Mozarts
mittigem Adagio, Beethovens Andante und Mendelssohns
Frühlingslied ohne Worte eine sensible Ruhe und
Kantabilität, die sich hörbar an dem vokalen Vorbild
orientierte.
Ihr ganzes Können entfaltete Cornelia Herrmann in Chopins
As-Dur-Ballade: Bruchlose Klangwogen erfuhr Chopins wortlose
Erzählkunst, ähnlich wie im folgenden Scherzo b-Moll
- eine faszinierend stringente Darstellung.(skn)
DrehPunktKultur, 24/10/2006
KULTURTAGE / KLAVIERABEND Herrmann
Feinsinnig gestaltet
Im Rahmen der Salzburger Kulturtage hatte die junge, aus Salzburg
stammende Pianistin Cornelia Herrmann am Montag (23.10.) Gelegenheit,
einige Facetten ihres Könnens zu präsentieren. Von
Karl Winkler
Der weiße Flügel war nur wenig geöffnet und
der Marmorsaal im Schloss Mirabell sehr gut besucht. Dies, verbunden
mit dem Feinsinn der vielfach preisgekrönten und international
gefragten Musikerin, ergab im sonst oft recht halligen Saal einen
überaus angenehmen Klang. In Mozarts letzter Sonate KV 576
konnte man den natürlichen Fluss der deutlich gezeichneten
Stimmen genießen. Auch noch in mancher stürmischen
Entwicklung des Allegretto-Schlusses blieb stets die Klarheit gewahrt.
Diesem Klavierspiel haftet nichts Aufgesetztes an, es ist technisch
versiert, klangsinnlich und offenbar flexibel dem Raum angepasst.
Die Suite op. 14 (Sz 62) von Béla Bartók aus dem
Jahr 1916 ließ in den drei raschen Sätzen
– durchaus der Entstehungszeit entsprechend – eine
Nähe zu Debussy erkennen. Mit Liebe zu den klanglichen Valeurs
und fantasievoll-elastischem Rhythmus ließ Cornelia Herrmann
die bockigen Sprünge des Allegretto wie das
etüdenhafte Staccato des Scherzo erklingen, das Allegro molto
rollte mächtig dahin, dann spannte sie das Sostenuto weit auf,
als einen ernsten und schönen Ausklang.
Mit den Davidsbündlertänzen op. 6 bewies die
Künstlerin ihr ganz besonderes Verständnis
für die Musik Robert Schumanns. In den raschen
Stücken des Zyklus zeichnete sie saubere Strukturen und
verschleierte nicht die rhythmischen Feinheiten. Noch beeindruckender
waren aber die langsamen Tänze, da zeigte die Pianistin immer
wieder ihren Sinn für klangliche Schattierungen und einen
langen Atem. So gelangen ihr besonders schöne Momente mit den
sanft leuchtenden Girlanden des "Zart und singend"
überschriebenen Satzes, oder auch mit dem Klangzauber des "Wie
aus der Ferne", wo die für Schumann typische freie
Bassbewegung einen so ruhigen Grund legte.
Die Schlosskonzerte haben hier einen sehr schönen Beitrag zu
den Kulturtagen bieten können, und Cornelia Herrmann durfte
sich über ein Publikum freuen, das (abgesehen von zwei
Handy-Einlagen) überaus aufmerksam und konzentriert dabei war.
Ongaku no tomo, 08/2006
Dann, ein erfrischender Auftritt der Solistin des Klavierkonzertes von
Robert Schumann, Cornelia Herrmann. Ungekünstelt ihr Spiel,
der Ton kristallklar und tiefsinnig ( bedeutsam, suggestiv). Die
Schönheit ihres Klanges entsprach ganz den Vorstellungen, die
man sich von einer aus Salzburgs Mozarteum Hervorgegangenen macht.
Badener Zeitung, 15/03/2006
Dass sie zu den aufstrebenden Talenten der jüngeren
österreichischen Pianistenszene zählt, konnte
Cornelia Herrmann bei ihrem Auftritt im dritten Abokonzert der
Sinfonietta Baden im Festsaal des Congress Casino Baden unter Beweis
stellen. So gestaltete sich das Konzert für Klavier und
Orchester G-Dur KV 453 nicht nur als Verbeugung vor dem Jahresregenten
und Musikgenie Wolfgang Amadeus Mozart, sondern auch zu einem
genussvollen Hörerlebnis Einfühlsam ausbalanziert,
mit großer Musikalität und ohne Effekthascherei
brachte die Pianistin die Farbigkeit des Werkes zum Leuchten.
Präzise der Zusammenklang mit dem Orchester, doch stets
Mittelpunkt im Klanggeflecht. Besonders empfindsam interpretiert das
Andante.
Weststeirische Rundschau, 10/2005
Glück am Klavier
Ganz und gar glücklich machte der Klavierabend der jungen
Pianistin Cornelia Herrmann. Sie ist in Deutschlandsberg keine
Unbekannte mehr, doch hörte es sich an, als habe sie an Reife
und Ausdruckskraft noch dazu gewonnen. Schon in der Mozart-Sonate KV
331 mit dem „Alla Turca“ fesselte ihr Spiel durch
Flexibilität und Lebendigkeit. Und wenn man zu
ergründen versuchte, woran das liegt, kam man vielleicht
hinter das Geheimnis: Es ist ihr Gefühl für Nuancen
in Färbung, Rhythmus und Tongebung. Dieses Gefühl hat
offensichtlich seine Grundlage in Frau Herrmanns starker
Musikalität, verbunden mit intellektueller Durchdringung der
Werke. So kamen dann auch die Klavierstücke op.76 von Brahms
als bunte, prächtige Gemälde und die
Fantasiestücke op.12 von Schumann als klingende
Erzählung. Zwei Stücke von Messiaen über das
Leben Jesu sparten nicht mit Dramatik. Es war eine Wohltat, statt der
so häufig zu hörenden Klaviermaschinen einer durch
und durch künstlerisch empfindenden Persönlichkeit zu
begegnen.
Ongaku no tomo, 09/2005
Kioi-Hall, Tokio
Es war ein Solokonzert der hauptsächlich in Europa
tätigen Pianistin Cornelia Herrmann, die beim Internationalen
Bach-Wettbewerb mit dem höchsten Preis ausgezeichnet wurde.
Die Sensibilität dieser Pianistin ist über die
Maßen hervorragend. Sie verfügt über kein
gewichtiges Getöse, das das Publikum in Erstaunen versetzt,
doch zeigte sie in Bachs Französischer Ouvertüre eine
außergewöhnliche Begabung, das Werk mit einem an ein
Cembalo erinnernden Ansatz, einem herrlichen Kontrapunkt und exaktem
Aufbau zu gestalten. Ihre direkte und ungekünstelte
Herangehensweise an die Werke und ihre luzide, sehr transparente
Wärme sind ausgesprochen fein, was sich im Ausdruck der
intensiven Gefühlswelt der darauffolgenden Aufforderung zum
Tanz von Weber ausdrückte. Auch im zweiten Teil zeigte die
Pianistin in Mozarts Sonate KV331 keinerlei Spur eines Stockens,
sondern entfaltete ein frisches und kristallklares Klangbild. Die
abschließenden Fantasiestücke von Schumann spielte
sie formvollendet und behaglich, sorgfältig die musikalische
Struktur herausarbeitend. Die Seelenlandschaften komplexer Meister auf
eine so unmanierierte Weise zu spielen, führt leicht zu einer
gewissen Unbefriedigtheit, nicht jedoch bei dieser Pianistin, die das
durch ihre reiche Vielfalt und Meisterschaft zu verhindert
weiß. (Übersetzung Dr.Domenig)
Neue Kronen-Zeitung, 20/05/2005
Musikverein:
Mit Intellekt am Flügel
Cornelia Herrmann scheint eine ebenso ernsthafte wie streitbare
Klavier-Intellektuelle zu sein, die trotz perfekter Technik
Virtuos-Zirzensisches, Glamouröses verabscheut und in jeder
Musik nach dem tieferen Sinn, nach der Botschaft sucht [...] Bei Bachs
h-Moll Partita (BWV 831) verhelfen ihre intellektuelle Präsenz
und ihr leidenschaftlicher Bach-Klavierton zu poetischen Funken. Liszts
Variationen gestaltet sie so hochsensibel, so penibel notengetreu und
zugleich rhetorisch so klug durchgeformt, dass man staunt. Bei Olivier
Messiaen schliesslich werden dynamische Kontraste kompromisslos
verwirklicht [...]
DrehPunktKultur, 29/04/2005
Das Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op.54 von Robert
Schumann gilt als eines der einheitlichsten und bedeutendsten Werke
seiner Gattung mit anspruchsvollem Solopart. Die junge Salzburger
Pianistin Cornelia Herrmann setzte weniger auf pianistische Effekte,
denn auf innige Lyrismen, filigrane Poesie und edlen
Schönklang. Mit weich fliessenden Linien in musikalischer
Phrasierung wirkte ihr Spiel leicht und licht, manchmal fast ein wenig
introvertiert, aber immer eingebettet in den Gesamtklang und mit der
Orchestersprache verflochten [...]
Kronenzeitung, 29/10/2004
Konzerthaus: Herrmann
Virtuos und sehr elegant
Energisch greift sie zu, entwickelt ein Feuerwerk an pianistischer
Kunst, das in den Höhepunkten staunen lässt. Eine
Meisterin des eleganten Spiels [...] Herausragend die Brillanz des
letzten Satzes mit dem „Türkischen
Marsch“. Schumanns
„Fantasiestücke“ (op.12) mit ihrer feinen
Lyrik lagen der Interpretin wohl am besten: Ihr raffiniertes Pianissimo
berührt [...]
Ongaku no tomo, 03/2004
Mozart's Piano Concerto K537 was played by Salzburg-born Cornelia
Herrmann. Her playing showed no sign of the cheap showmanship quite
often observed in recent young players. Her musical expression together
with the orchestra was unpretentious, filled with purity and pleasing
grace.
Neue Luzerner Zeitung, 22/03/2004
Ganz den Vorstellungen des amerikanischen Dirigenten dürfte
aber die erste Solistin entsprochen haben: Die junge Salzburger
Pianistin Cornelia Herrmann ging im Klavierkonzert KV 466 mit
ungekünstelter und draufgängerischer Musizierlust ans
Werk, die die Moll-Sphäre dieses Werks weniger zum
Mysteriösen als zum Dramatischen hin auslegte.
Salzburger Nachrichten, 11/08/2003
...Virtuos und duftig spielte Cornelia Herrmann den Klavierpart.
Hamburger Abendblatt, 21/05/2001
...Herrlich ihr dynamisch reichhaltiger Einstieg [...]In Mozarts
Klavierkonzert C-Dur war sie die alles mit überlegenem
Lächeln beherrschende Solistin. Nichts fehlte, weder Kraft
noch Empfindung. Die Passagen rollten prächtig, aber das
Klavier konnte auch singen. Hingetupft verhauchte der Schluss.